Rechtliche Informationen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Version 2026-07-31 · veröffentlicht am 31.07.2026, 13:23

Allgemeine Geschäftsbedingungen für LagerFlow

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung von LagerFlow, einem SaaS-Angebot zur Lager-, Bestands- und Bestellverwaltung für Unternehmen.

Anbieter ist:

`[ANBIETER_NAME] GmbH`, `[ANSCHRIFT]`

LagerFlow richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Verträge mit Verbrauchern sind nicht vorgesehen.

Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

2. Leistungsgegenstand

LagerFlow unterstützt Kunden bei der Verwaltung von Artikeln, Lagern, Beständen, Lieferanten, Lagerbewegungen, Bestellvorschlägen und Bestellungen.

Die konkrete Leistung ergibt sich aus dem gebuchten Paket, der Preisseite, dem Zahlungsprozess, dem Kundenbereich und der jeweils verfügbaren Anwendung.

LagerFlow ist keine vollständige ERP-, Buchhaltungs-, Steuer- oder Rechnungssoftware. Der Anbieter schuldet keine steuerliche, rechtliche oder betriebswirtschaftliche Beratung.

Der Anbieter kann LagerFlow fortlaufend weiterentwickeln und automatische Updates bereitstellen. Solche Updates können Fehlerbehebungen, Sicherheitsverbesserungen, technische Anpassungen, Bedienungsverbesserungen und neue oder geänderte Funktionen enthalten.

3. Registrierung und Vertragsschluss

Der Kunde registriert einen Betrieb, wählt ein Paket, ein Abrechnungsintervall und eine Rechnungsmail aus und bestätigt die erforderlichen Rechtstexte.

Der Anbieter kann die Registrierung per E-Mail-Bestätigung absichern. Ein Nutzungsvertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Registrierung annimmt, den Zugang freischaltet oder der Kunde den Zahlungsprozess erfolgreich abschließt.

Der Anbieter kann Registrierungen ablehnen, wenn Angaben unvollständig oder offensichtlich unrichtig sind oder ein sachlicher Grund besteht.

4. Benutzer, Rollen und Zugangsdaten

Der Kunde ist für die Verwaltung seiner Benutzer, Rollen und Berechtigungen verantwortlich.

Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde hat sicherzustellen, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf LagerFlow erhalten.

Der Kunde informiert den Anbieter unverzüglich, wenn der Verdacht eines Missbrauchs oder unbefugten Zugriffs besteht.

5. Pakete, Zusatzpakete, Trial und Abrechnung

Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gebuchten Paket. Pakete können insbesondere Limits für Artikel, Lager, Lieferanten, Nutzer oder Funktionen enthalten.

Konkrete Preise, Paketgrenzen, Zusatzpakete, Abrechnungsintervalle und Trial-Dauern ergeben sich aus der jeweils angezeigten Preisseite, dem Zahlungsprozess und dem Kundenbereich. Diese Angaben werden nicht als gesonderter Rechtstext versioniert.

Der Anbieter kann optionale Zusatzpakete, Erweiterungen oder kostenpflichtige Zusatzfunktionen anbieten. Kostenpflichtige Zusatzpakete werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Kunde sie ausdrücklich bucht oder ihnen anderweitig zustimmt.

Falls ein Paket eine Testphase enthält, kann der Kunde LagerFlow während dieser Testphase nutzen. Zahlungsdaten können während einer aktiven Testphase hinterlegt werden. Nach Ende der Testphase kann eine Nutzung kostenpflichtig fortgesetzt werden, wenn ein zahlungspflichtiges Paket und eine erfolgreiche Zahlungsabwicklung vorliegen.

Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich Preise gegenüber Unternehmern zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

6. Zahlungsabwicklung und Rechnungen

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe. Der Anbieter speichert keine vollständigen Zahlungsdaten wie Kreditkartennummern.

Rechnungen werden über Stripe bereitgestellt. LagerFlow zeigt Rechnungshinweise und Rechnungslinks an, soweit diese über Stripe verfügbar sind.

Der Kunde ist verpflichtet, korrekte Zahlungs- und Rechnungsdaten bereitzustellen und aktuell zu halten.

7. Paketwechsel

Der Kunde kann im Kundenbereich verfügbare Pakete wechseln, soweit diese Funktion bereitsteht.

Bei Wechsel auf ein zahlungspflichtiges Paket ohne vorhandene Zahlungs- oder Abo-Verknüpfung wird der Kunde in den Zahlungsprozess geführt.

Upgrades können sofort wirksam werden und anteilig abgerechnet werden. Wechsel von monatlicher zu jährlicher Abrechnung können ebenfalls sofort wirksam werden. Downgrades oder Wechsel von jährlicher zu monatlicher Abrechnung können zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode vorgemerkt werden.

Neue Paketlimits gelten erst, wenn der Wechsel technisch bestätigt und lokal synchronisiert wurde.

8. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft entsprechend dem gewählten Abrechnungsintervall, sofern nicht anders vereinbart.

Der Kunde kann das Abonnement zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Eine Kündigung bewirkt keine sofortige Datenlöschung und keine Rückabwicklung bereits angefallener Entgelte, soweit nicht zwingendes Recht etwas anderes vorgibt.

Eine Kündigung kann zurückgenommen werden, solange dies technisch und vertraglich möglich ist.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

9. Zahlungsstörungen und Sperrung

Bei fehlgeschlagener oder ausstehender Zahlung kann der Anbieter den Kunden informieren und den Zugriff nach angemessener Kulanzzeit einschränken.

Der Anbieter kann den Zugriff außerdem einschränken, wenn der Kunde gegen wesentliche Pflichten verstößt, die Sicherheit gefährdet oder rechtswidrige Inhalte beziehungsweise Daten verarbeitet.

Bestehende gesetzliche oder vertragliche Ansprüche bleiben unberührt.

10. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verantwortlich für:

  • die Richtigkeit eingegebener Daten
  • die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung eigener Betriebs-, Mitarbeiter-, Lieferanten- und Kommunikationsdaten
  • die Konfiguration eigener E-Mail-Zugänge und E-Mail-Empfänger
  • die Vergabe und Pflege von Benutzerberechtigungen
  • die Prüfung versendeter Bestellungen und Bestellinhalte
  • die Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten im eigenen Betrieb

Der Kunde darf LagerFlow nicht missbräuchlich nutzen, keine Sicherheitsmaßnahmen umgehen und keine Rechte Dritter verletzen.

11. Verfügbarkeit, Wartung und Weiterentwicklung

Der Anbieter bemüht sich um einen zuverlässigen Betrieb von LagerFlow. Eine bestimmte Verfügbarkeit ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.

Wartung, Updates, Sicherheitsmaßnahmen und technische Änderungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

Der Anbieter darf LagerFlow weiterentwickeln, Funktionen ändern, ersetzen oder entfernen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und der Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Der Anbieter darf neue Funktionen als Bestandteil bestehender Pakete, als höherwertiges Paket oder als kostenpflichtiges Zusatzpaket bereitstellen. Ein Anspruch auf Aufnahme neuer Funktionen in ein bestehendes Paket besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Kostenfreie Updates können automatisch eingespielt werden. Wesentliche Änderungen, die den Vertragszweck erheblich beeinträchtigen oder zusätzliche Kosten auslösen, werden nicht ohne vertragliche Grundlage oder erforderliche Zustimmung des Kunden aktiviert.

12. Support

Support erfolgt über die vom Anbieter bereitgestellten Kontaktwege.

Supportzugriffe auf Betriebsdaten erfolgen nur, soweit sie zur Fehleranalyse oder Unterstützung erforderlich sind. Solche Zugriffe können technisch protokolliert werden.

13. Kundendaten und Datenschutz

Der Kunde bleibt Verantwortlicher für die von ihm in LagerFlow verarbeiteten Daten, soweit der Anbieter diese im Auftrag verarbeitet.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach den Datenschutzhinweisen und dem AVV.

14. Nutzungsrechte

Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, LagerFlow im vereinbarten Umfang zu nutzen.

Alle Rechte an LagerFlow, Software, Design, Marken, Dokumentation und sonstigen Bestandteilen verbleiben beim Anbieter oder jeweiligen Rechteinhabern.

15. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen und Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Die Haftung für Datenverlust ist auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung angefallen wäre.

16. Änderungen von Preisen, Paketen und AGB

Der Anbieter kann Preise, Paketgrenzen und Paketumfänge für die Zukunft ändern.

Änderungen bestehender kostenpflichtiger Abonnements werden dem Kunden mit angemessener Frist mitgeteilt, soweit sie nicht ausschließlich vorteilhaft oder unerheblich sind. Gesetzliche Rechte und vertragliche Kündigungsmöglichkeiten bleiben unberührt.

Der Anbieter kann diese AGB ändern, soweit ein sachlicher Grund besteht, insbesondere bei Änderungen von Recht, Technik, Leistungsumfang oder Geschäftsmodell.

Wesentliche Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt. Soweit erforderlich, wird eine aktive Zustimmung eingeholt.

17. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.